BOWMEN – Play Some Rawk: … mit einem Wort: Großartig! (Audio & Video) [ Alternative Rock | Blues Rock | Psychedelic Rock ]

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Bereits seit mehreren Wochen schallt dieses Album nahezu in Dauerrotation durch die ‚heiligen Hallen‘ der ‚Easy Monday‘-Redaktion. Die Rede ist von „Play Some Rawk“, dem Zweitling der Münchner Band BOWMEN. Gut zwei Jahre nach ihrem wirklich schon herausragenden Debüt „Mission 27°59’17’’N 86°55’31’’E“ kommt dieser Tage endlich auch der verheißungsvolle Nachfolger in den Handel.

Gleich zu Beginn schickt ‚Münchens älteste Boy-Group‘ den aussagekräftigen Titeltrack ins Rennen und zeigt vom ersten Takt an auf, was der gespannte Zuhörer in den nächsten fast 40min zu erwarten hat: 10 mächtig groovende und auf Anhieb mitreißende Songs. Sei’s nun das bassgeschwängerte und dramatisch aufgebaute „Save Me“ oder „Different Point Of View“, das mich zu Anfang irgendwie immer wieder an den Folksong „Where Have All The Flowers Gone“ erinnert, bevor es sich mit zunehmender Spieldauer zu einem besessenen, fast schon thrashy Groove-Monster entwickelt. Dann wären da noch die cool-stampfende Hüpfhymne „Pick Me Up“, die hier und da ein paar hypnotisierende Züge aufweist, und das nicht minder packende „Frozen Time“. Zu meinen ganz persönlichen Favoriten auf dieser wahrlich rundum gelungenen Scheibe gehören allerdings die absolut fette Bandhymne „Bowmen‘“, die sich – nicht zuletzt aufgrund ihrer ‚catchy‘ Chöre und Refains – bei den Konzerten des Dreiers mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Windeseile zu einem klassikerverdächtigen Mitsing-Kracher entwickeln dürfte, und „Make Racism Wrong Again“, das äußerst raffiniert Harmonie und Aggressivität in sich vereint, sowie die gefühlvolle Power-Ballade „I Am“, die mit exzellenten – als auch extrem spannenden – Wechselspiel zwischen leisen melodischen und mächtig pumpenden Parts zu begeistern weiß. Außerdem nicht zu vergessen: die mit ordentlich viel Hitpotenzial ausgestattete Abschlussnummer „Fly“, die sich fast schon hinterfotzig in den Gehörgängen vehement festsetzt.


(Rock Attacks, VÖ 01.05.2020)

Fazit: Bereits mit ihrem oben erwähnten Debüt konnten BOWMEN mit ihrem nahezu völlig eigenständigen Stil begeistern, doch auf „Play Some Rawk“ haben Markus Escher (Gitarre/ Leadgesang), Bassist Stefan Pfaffinger und Schlagzeuger Tilly Klaus ihren eigenen Sound nicht nur weiter perfektioniert, sondern in allen Belangen noch eine fette Schippe draufgelegt. Hier stimmt vom Songwriting über die gesangliche und instrumentale Umsetzung bis zur Produktion einfach alles. Mit einem Wort: Großartig!!!

Die Wertung:

Gesamt: 9/10

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