Überflüssig – Love, Peace and Pleasure (Audio & Video) [ PUNK |PUNKROCK]

Das nächste Review ist mal wieder…TADAAAAAA PUNKROCK
Die Herner Oldie ähhh Punkrockband „Überflüssig“ geistert bereits seit 1996 durch die Musiklandschaft und hatte dabei einiges an Medienpräsenz und TV Auftritten. Aber der große Sprung kam dabei irgendwie nie zustande, obwohl der selbst kreierte Stil „TrashPop-Punkrock“ sicherlich gut in die Zeit passte, als Goldene Zitronen oder Abstürzende Brieftauben für eine gewisse Furore sorgten. Aber das ist gar nicht schlimm, denn so blieb das Duo (seit 2000 ohne Live Bassist) immer eine wunderschöne Perle des Undergrounds fernab von Kommerz.
Aktuell erschien die Mini EP „Love, Peace and Pleasure“
Von der fünf Lieder umfassenden EP Love, Peace and Pleasure aus dem Jahr 2023 wurden On the way (seeking of tranquility) und Go for a walk (The Ballad of Maya Hawke) in Radiosendungen in den USA, England, Frankreich, Spanien, Italien und Australien gespielt. Die EP soll zur Unterstützung der LGBTQ-Gemeinschaft dienen und ist auf 500 Vinyl-Platten limitiert. Und eine davon befindet sich im eigenen Haushalt.
Und damit wollen die Songs mal näher beleuchten. Natürlich sollte jeden Leser bewusst sein, dass hier nicht das Rad neu erfunden wird. Und wer meine Berichte ließt, weiß von Vornerein meine Affinität zum Punkrock.
Der Startschuss ist die bittersüße Hymne On the Way (Seeking of Tranquility), die sehr melodiös daher kommt und direkt einen gewissen Mitwippfaktor hat. Ich verstehe allerdings immer noch nicht, warum Live kein Basser dabei. Das würde der Performance echt gut tun. Als Start schon mal überzeugend.
Bei Boring Room kommt direkt die Erinnerung an Zimbl hoch. Das klingt fast nach einer Wiederbelebung der fantastischen „The Bates“. Also da ist mein Büro alles andere als ein „Boring Room“. Sehr guter Punkrock Stampfer mit viel zu wenig Spielzeit.
Auf die 12 gibt es so richtig bei „Fight. Fight, Fight“. Fast schon ein wenig Metallastig, was mir persönlich sehr gut gefällt. Man erkennt auch, das Josha alles andere als ein langweiliger Drei Akkorde Gitarrenrotzer ist sondern sein Instrument doch schon bedienen kann. Aber auch hier wieder die Frage….Warum habt ihr keinen Live Bassisten. Das gibt so viel Fülle…
Extrem gute Nummer, und wird sofort in diversen Playlisten aufgenommen.
Aber Überflüssig wäre nicht Überflüssig, wenn man sich wieder auf seine Wurzeln konzentriert. Denn mit Hallelujah gibt es wieder 0:50 min den gewohnten „TrashPop-Punkrock“. Und diese 50 Sekunden reichen genau dafür aus, um als alter Mann einen Pogo zu starten und direkt danach an die Theke zu wandern um sich zu erholen. Als Abschluss kommt ein wenig Lagerfeuer Romantik mit „Go for a Walk – The ballad of Maya Hawke“ was sich über 7 min streckt. Und bei dem Inhalt des Textes muss das auch genau diese Länge haben, denn nicht allzu oft bekommt man die Möglichkeit eine Hollywood Größe kennen zu lernen, die einen direkt beeindruckt (Stranger Things, Once Upon a Time in Hollywood). Ich persönlich finde es toll, einen Song zu machen über Menschen, die einen inspirieren und beeindrucken. Ob der Nachbar von Nebenan, oder halt, wie hier eine Hollywood Größe.
Also 5 Songs, die ungewohnt abwechslungsreich sind, die Spaß machen und dazu einladen, die Platte nochmals umzudrehen und von vorne zu hören.

Fazit: Selten hab ich Überflüssig so abwechslungsreich erlebt. Mit Fight, Fight, Fight hat das Duo echt den Vogel abgeschossen. Das ist ab heute mein neues Lieblingsstück.

Bewertung

9,5 / 10 (halber Punkt Abzug, weil es nur eine EP ist)

Überflüssig Bandinfos
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Putzen zum Geburtstag – Überflüssig – Deezer

Überflüssig – Fight, Fight, Fight (Alle Regler auf 12)

(35) Überflüssig Ueberfluessig – Fight Fight Fight (official Audio) Anticipation 2025 Stranger Things 5) – YouTube

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