Raven gehören zusammen mit Bands wie Judas Priest oder Iron Maiden zu den Legenden des New Wave Of British Heavy Metal, die in den frühen 80er Jahren die Welt eroberten. Ihre Alben „Rock Until You Drop“, „Wiped Out“ und „All for One“ waren schnell, wild und rebellisch, und sie galten immer als die Bad Boys der Szene. Auch nach 42 Jahren sind sie immer noch aktiv und veröffentlichen regelmäßig neue Alben, was sie zu einer exklusiven Gruppe von NWoBHM-Überlebenden macht.

Ihr neues Opus „All Hell’s Breaking Loose“ klingt typisch nach Raven. Es ist eine energetische Mischung aus NWoBHM, die jedoch noch schneller und wilder als erwartet ist. Das Album bietet schnelle und intensive Songs wie „Medieval“, „Surf the Tsunami“ und „Turn of the Screw“. Die Songs auf „All Hell’s Breaking Loose“ folgen einer einfachen Struktur, mit eingängigen Refrains und wildem Gesang von John Gallagher. Mark Gallagher gibt sein virtuoses Gitarrenspiel mit kraftvollen Riffs und beeindruckenden Soli zum besten. Das Album bietet eine gute Mischung aus eingängigen und spaßigen Songs wie „The Far Side“, „Desperate Measures“ und „Victory’s Call“.

Raven sind bekannt dafür, dass sie größer und lauter klingen als eine typische Dreierband. Mark Gallagher beeindruckt mit seinem talentierten Gitarrenspiel, während John Gallagher mit seinem energiegeladenen Gesang die Songs zum Leben erweckt. Mike Heller am Schlagzeug sorgt für einen dynamischen und interessanten Rhythmus. Raven sind sicherlich eine Geschmackssache, aber wenn man den rohen und ungeschliffenen 80er Metal mag, werden sie nicht enttäuschen. Das Album „All Hell’s Breaking Loose“ ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Raven ihren Stil beibehalten und dabei energiegeladen und übertrieben bleiben.

Insgesamt sind Raven immer noch Raven im Jahr 2023, und es funktioniert größtenteils gut. Das Album bietet eine Mischung aus energiegeladenen Songs, eingängigen Refrains und wilden Gitarrenexzessen. Fans des rauen und ungeschliffenen 80er Metals werden auf ihre Kosten kommen.

Fazit 8 von 10 – Raven setzen ein Statement und liefern gewohnte Heavy Metal Qualität 

 

Anmerkung: Diese Kritik stammt aus den persönlichen Archiven des Redakteurs und wurde für Sonic Realms neu aufbereitet.

 

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