Die talentierte Sängerin und Songwriterin Sarah Burton entführt uns mit ihrem neuen Album „64 Magic Queens“ in eine musikalische Welt, die unter die Haut geht und den Zuhörer durch ihre tiefgreifende Emotion in ihren Bann zieht. Mit einer beeindruckenden Sammlung von zwölf neuen Songs erweist sich das Album als wahrer Schatz für alle Musikliebhaber. Der Lead-Track „I Hate Goodbyes“ hat die Erwartungen steigen lassen und eine verständlicherweise aufgekommene Lust nach mehr von Miss Burton, wird mit „64 Magic Queens“ befriedigt.

Stilistische Vielfalt, die dennoch zusammenpasst

Jeder Song auf „64 Magic Queens“ ist ein Beweis für Burtons bemerkenswertes gesangliches Talent und ihre Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, die direkt ins Herz gehen. Der Einfluss verschiedener Musikepochen ist spürbar und vereint Elemente aus den 60er Jahren mit modernem Indie-Rock, abgerundet durch eine Prise des Bizarren. Inspiriert von Künstlern wie Rilo Kiley, Weezer, Harry Nilsson und Concrete Blonde, bietet das Album eine unverfälschte Reise durch einen hoffnungsvollen Geist, selbst in dunkelsten Stunden.

Die Zusammenarbeit mit dem Power-Pop-Rocker Dany Laj hat eine Produktion hervorgebracht, die die melodischen Basslinien von Jeannette Dowling und das Schlagzeug von Dusty Campbell perfekt in Szene setzt. Burtons Stil, der die Gratwanderung zwischen glossy und gritty meistert, wird durch Laj’s melodiöse Gitarrenlinien wunderbar ergänzt.

Ein tiefer Einblick in die Songs des Albums

Wenn wir uns die einzelnen Songs von „64 Magic Queens“ genauer ansehen, spüren wir die geschickte Hand von Sarah Burton bei der Gestaltung einer breiten Palette von Emotionen und Stimmungen. Die Eröffnungssingle „I Hate Goodbyes“ setzt bereits hohe Maßstäbe: Sie transportiert Unsicherheit und die Hoffnung auf Sieg der Liebe in einer turbulenten Welt und beleuchtet dabei die Herausforderungen einer Fernbeziehung.

Das Album nimmt uns auf eine Reise mit, bei der wir tiefe Einblicke in das Spektrum menschlicher Erfahrungen gewinnen. Von den Gipfeln der Liebe bis zu Momenten der Entzauberung – die ständige Suche nach Erfüllung und Selbstverwirklichung ist ein wiederkehrendes Thema. Dabei kreiert die Kombination aus instrumentalen Arrangements und Burtons unverwechselbarer stimmlicher Ausdruckskraft eine kathartische musikalische Erfahrung.

Sarah Burton beweist ihr Können mit einer facettenreichen Mischung aus verschiedenen musikalischen Stilen. Während einige Songs zu melancholischen Überlegungen anregen, erheben andere durch ihre lebensbejahende Energie. Das Album wechselt geschickt zwischen zeitgenössischen und nostalgischen Klängen, und schafft so eine Brücke zwischen vergangenen Zeiten und dem, was möglicherweise bevorsteht. So erinnert der Eröffnungstrack „I Hate Goodbyes“ an Indie-Rock mit einem 60er-Jahre-Retro-Flair, das sofort Burtons Talent als Songwriterin und Sängerin hervorhebt.

How To Run“ entpuppt sich als packender Song, bei dem Sarah Burton als Frontfrau einer Rockband brilliert. Der Song flirtet mit einem retro-lastigen Indie-Rock-Flair und entwickelt im mitreißenden Refrain seine volle Kraft, wodurch er zum Kopfnicken animiert. „Ursa Mirror“, unterlegt mit einem für die 60er-Jahre typischen Hall im Gitarrensound, taucht tief in die Melancholie ein und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Der Song „Give It All To Me“ besticht durch seine tanzbare Tango-Partitur und eine Klanglandschaft, die an legendäre Oldies erinnert – ein Erlebnis, das durch Burtons Gesangsleistung noch verstärkt wird.

In starkem Kontrast dazu steht „Baby Why You So Angry“, das stürmisch aus den Lautsprechern kommt, während „You Say You Want More“ eine wunderschöne Ballade darstellt. Mit schnellen Rocknummern wie „Why You Gotta Kill Me“ und tiefer Melancholie in „High On The Beach“ beweist Burton ihr enormes Spektrum und präsentiert sich als DAS Aushängeschild für weiblichen Indie-Rock mit Retroflair.

Ein beeindruckender Werdegang

Sarah Burton hat eine bemerkenswerte Reise hinter sich, die mit einem gebrochenen Herzen und einem kaputten Van begann, und sie durch eine abenteuerliche und spontane musikalische Karriere führte, die die Herzen vieler berührt hat. Durch ihre Reiseerfahrung, die sie mit Menschen aus allen Lebensbereichen verbindet, hat sie eine einzigartige Perspektive gewonnen, die sich in ihrer Musik widerspiegelt.

Nach einem Jahrzehnt in der Musikszene von Toronto und inspiriert von der heißen Musikszene in Texas, steht Burton mit „64 Magic Queens“ erneut im Rampenlicht. Das Album, aufgenommen in der Kälte des kanadischen Winters, verkörpert die Herausforderungen einer Fernbeziehung und bietet einen ehrlichen Blick auf die Höhen und Tiefen der Liebe in einer Zeit der Unsicherheit.

Die Wertung:

  • Songwriting: 10 von 10 Punkten
  • Komposition: 8 von 10 Punkten
  • Musikalische Fähigkeit: 9 von 10 Punkten
  • Produktion: 9 von 10 Punkten
  • Gesamtwertung: 9 von 10 Punkten

Das Fazit:

Mit „64 Magic Queens“ präsentiert Sarah Burton ein Album, das Herz und Seele berührt, ein Testament ihrer Ausdauer und ihrer unerschütterlichen Hoffnung, selbst in den schwierigsten Zeiten.

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