Marilyn Manson muss kaum den Mund öffnen, um unverkennbar zu sein. Ein schleppender Beat, eine verzerrte Silbe, ein religiöses Bild mit absichtlich vertauschtem Vorzeichen – schon steht die alte Kunstfigur wieder vollständig im Raum. Auf „One Assassination Under God – Chapter 2“ bleibt Manson sich deshalb einerseits treu: Tod, Vergeltung, Märtyrertum und Wiederauferstehung bilden weiterhin sein bevorzugtes Vokabular, während Industrial Rock und Gothic die Kulisse stellen. Andererseits wirkt er weicher als auf vielen vorherigen Produktionen. Die Gitarren schlagen seltener frontal zu, der Bass darf Melodien führen, und hinter den üblichen Drohgebärden tauchen erstaunlich offene Momente über Nähe, Alter und die Angst vor dem Verschwinden auf. Die öffentliche und juristische Causa der vergangenen Jahre – einschließlich einer ohne Anklage beendeten strafrechtlichen Untersuchung und fortdauernder zivilrechtlicher Auseinandersetzungen – bleibt als Hintergrund spürbar, wird aber nicht zum alleinigen Inhalt erklärt. Gemeinsam mit Tyler Bates setzt Manson die 2024 begonnene Erzählung fort: Nach der Wiedergeburt des ersten Kapitels folgt eine Antwort, die ihre stärksten Treffer nicht mit maximaler Lautstärke erzielt.
Der Antichrist senkt die Stimme
„Unalive“ beginnt nicht mit einem Gitarrensturm, sondern mit einem elektronischen Puls und einem Wort, das soziale Netzwerke erfunden haben, um den Tod zu benennen, ohne ihn auszusprechen. Manson macht daraus einen giftigen Abzählreim. Die Wiederholung klingt zunächst beinahe albern, bis Bass, Schlagzeug und seine übereinandergeschichteten Stimmen den Begriff in eine Beschwörung verwandeln. Der Song beschreibt keine weitere Auferstehung, sondern die Herstellung einer neuen Angriffsfläche: Wer bereits öffentlich für erledigt erklärt wurde, kann den eigenen Nachruf schließlich als Material benutzen. Bates hält die Strophen schlank und öffnet den Klang erst im Refrain. Dadurch wirkt der Titel weniger brutal als frühere Albumauftakte, aber konzentrierter. Mansons gealterte Stimme knarzt, bricht und zieht einzelne Wörter in die Länge. Wo Produzenten früher versucht hätten, jede Falte unter Verzerrung zu verstecken, wird sie hier Teil der Wirkung. Nur das zentrale Mantra nutzt sich gegen Ende etwas ab. Vier Minuten hätten dem Einfall genügt; die zusätzliche Schleife liefert keinen neuen Gedanken.
Mit „Don’t Answer The Door“ folgt der eigentliche Schlüssel zum veränderten Ton des Albums. Das Haus im Text ist keine Gruselvilla, sondern ein Schutzraum, dessen Grenzen der Erzähler endlich selbst bestimmt. Stimmen bitten um Einlass, draußen wächst die Bedrohung, drinnen bleibt nur die Entscheidung, die Tür geschlossen zu halten. Musikalisch arbeitet der Song mit tiefem Bass, schwebenden Keyboards und Gitarren, die ihre Spannung aus einzelnen Anschlägen beziehen. Manson singt auffallend kontrolliert. Selbst der Refrain explodiert nicht, sondern wird breiter und eindringlicher. Das ist die neue Weichheit dieser Platte: keine plötzliche Freundlichkeit, sondern die Fähigkeit, Verletzlichkeit zuzulassen, ohne sie sofort durch Gebrüll unkenntlich zu machen. Robert Carranzas Mix legt mehrere Gesangsspuren wie widersprüchliche Gedanken übereinander. Bisweilen wären weniger Effekte wirkungsvoller gewesen, denn die Hauptstimme trägt den Song bereits allein. Trotzdem entsteht eine beklemmende Ruhe, die Manson in dieser Form lange nicht mehr so überzeugend hinbekommen hat.
Dann dreht „Front Toward Enemy“ sämtliche Regler wieder nach rechts. Der Titel zitiert die Beschriftung einer Claymore-Mine und übernimmt ihre eindeutige Blickrichtung: Hier steht der Gegner, dort muss der Druck hin. Das Stück erschien bereits 2024 als B-Seite von „Raise The Red Flag“, klingt innerhalb des Albums jedoch keineswegs wie ein verspätet einsortierter Rest. Gil Sharone setzt einen marschierenden Rhythmus, Bates schiebt ein grobes Industrial-Riff darunter, und Manson bellt seine Aufforderung zum Widerstand mit einer Direktheit, die keinen Interpretationsworkshop benötigt. Nach den tastenden ersten beiden Songs erfüllt der Ausbruch eine wichtige dramaturgische Funktion. Gleichzeitig offenbart er, wie viel kontrollierter das übrige Album gebaut ist. „Front Toward Enemy“ haut zu, wo die anderen Titel lieber warten, bis sich das Gegenüber selbst in Reichweite bewegt. Der Song ist nicht besonders raffiniert, aber gerade deshalb einer der wirksamsten. Manchmal darf ein Refrain auch einfach wissen, wo vorne ist.
„All The Vilest Things“ nimmt den Fuß wieder vom Verzerrer. Eine akustische Gitarre führt in einen schweren, beinahe eleganten Refrain, der an die zugänglichere Seite von „The Pale Emperor“ erinnert. Inhaltlich behauptet Manson, an den Angriffen gewachsen zu sein und keine Rache zu benötigen – eine Aussage, der das übrige Album nicht immer zustimmt. Genau dieser Widerspruch macht den Song interessanter als eine weitere Siegerpose. Der Erzähler möchte über seinen Gegnern stehen, zählt aber weiterhin jedes Geschoss. Bates unterlegt das mit finsteren Flächen und einem Bass, der die eigentliche Melodie trägt. Der Aufbau aus ruhigem Beginn, anschwellender Strophe und großem Refrain gehört allerdings zum Standardprogramm dieser Zusammenarbeit. Handwerklich sitzt alles; die nächste Wendung lässt sich trotzdem früh erahnen. Der Song bleibt hängen, riskiert aber wenig.
Das stärkere Gegenargument liefert „None Of The Suns“. Plötzlich klingen Manson und Bates nicht wie eine Industrial-Rock-Institution, die ihr Markenzeichen pflegt, sondern wie zwei Musiker, die sich an die eigene Post-Punk-Sozialisation erinnern. Der Bass läuft weit vorne, die Gitarre zeichnet eine klare, frostige Figur, und Sharone lässt dem Rhythmus ausreichend Luft. Mansons Gesang bleibt über weite Strecken sauber und beinahe intim. Die Nacht erscheint als letzter Ort, an dem Liebe, Arbeit und Flucht noch möglich sind; der Tag bringt keine Klarheit, sondern das Ende des Traums. Entfernte Erinnerungen an „If I Was Your Vampire“ sind erlaubt, doch das neue Stück setzt weniger auf Theater und stärker auf Fluss. Über fünf Minuten verändert sich das Arrangement nur in kleinen Schritten. Gerade dadurch zieht es den Hörer tiefer hinein. „None Of The Suns“ besitzt keinen für Radios zugeschnittenen Höhepunkt und ist trotzdem der Song, zu dem man nach dem ersten Durchlauf am ehesten zurückkehrt.
Gothic gewinnt gegen den Vorschlaghammer
Die digitale Expanded Edition fügt an dieser Stelle „You Can’t Die Young“ ein. Der Titel trägt seinen Witz bereits vollständig in sich: Jugendlicher Todeskult wird kompliziert, sobald der Protagonist längst nicht mehr jung ist. Ein nervöser Beat und eine sich windende Gitarre erinnern an Bauhaus und The Lords Of The New Church, ohne deren Sprödigkeit konsequent zu übernehmen. Manson blickt auf Sterblichkeit, Selbstbild und den Verschleiß der eigenen Legende. Das passt thematisch hervorragend zum Album. Als Komposition bleibt der Nachtrag schmaler. Der Refrain wird so häufig wiederholt, dass sein schwarzer Humor irgendwann zur bloßen Behauptung wird. Zudem unterbricht der Song den eleganten Übergang von „None Of The Suns“ zu „Lucifer’s Teardrop“. Die physische Neun-Track-Fassung besitzt deshalb die bessere Dramaturgie. Der Bonustrack ist hörenswert, aber kein verlorenes Herzstück.
„Lucifer’s Teardrop“ führt die melodische Linie weiter und zeigt, wie weit sich dieses Album von permanentem Gitarrendruck entfernt. Der Titel wurde durch Alexandre Cabanels Gemälde „Der gefallene Engel“ angeregt. Manson interessiert sich für den Moment nach der Verbannung: Das verletzte Herz wird bewaffnet, Liebe gleichzeitig Zuflucht und Risiko. Bates spielt dazu verhallte, fast gläserne Gitarren, während Bass und Schlagzeug einen dunklen Wave-Groove halten. Manson singt mit Pathos, aber ohne jede Zeile zum Weltuntergang hochzustufen. In den besten Momenten erinnert das Stück an die melancholische Seite von „Mechanical Animals“, nur mit einer Stimme, die inzwischen hörbar gealtert ist. Ein deutlicher instrumentaler Bruch hätte dem letzten Drittel gutgetan. Stattdessen bleibt die Stimmung beinahe unverändert. Was als hypnotische Konsequenz funktioniert, kommt der Behäbigkeit gelegentlich gefährlich nahe.
Auf „The Arsonist“ bekommt die Platte ihren prägnantesten Refrain. Kunst wird zur Waffe, Erfahrung zur Rüstung, und Manson inszeniert sich erwartungsgemäß als Überlebender, dessen Gegner am eigenen Feuer scheitern. Das könnte in selbstgefällige Märtyrerprosa kippen. Bates verhindert den vollständigen Absturz, indem er den Song kompakt hält und melodische Passagen gegen scharf geschnittene Ausbrüche stellt. Sharone verändert die Akzente, ohne den Groove unnötig zu verkomplizieren. Vor allem singt Manson variabler: Er flüstert, zieht die Stimme hoch und lässt sie erst im richtigen Moment reißen. Inhaltlich bleibt die Perspektive bequem einseitig. Wer eine nüchterne Bilanz oder hörbare Selbstkritik erwartet, hat allerdings beim falschen Pfarrer Platz genommen. Manson war immer dann überzeugend, wenn er persönliche Konflikte in überlebensgroße Symbole verwandeln konnte. „The Arsonist“ beherrscht diese Disziplin, ohne bloß alte Bibeln noch einmal anzuzünden.
„Exit Wound“ übernimmt anschließend die Rolle des offensichtlichen Hits. Ein tiefer Basslauf setzt die Bewegung, Bates antwortet mit einem massiven, leicht an „Antichrist Superstar“ erinnernden Riff, und der Refrain kommt ohne Anlauf auf den Punkt. Manson schrieb den Text während der Arbeit an seinem Aquarell „Necromancer“, das als Albumcover dient. Das Selbstporträt orientiert sich am Tod aus Ingmar Bergmans „Das siebente Siegel“; entsprechend begegnet der Sänger dem Ende nicht als abstrakter Idee, sondern als vertrauter Gegenspieler. Die Produktion dosiert ihre Härte klug. Statt pausenlos Wände aufzutürmen, hält sie einzelne Schläge frei und lässt den Schluss erst allmählich eskalieren. Gerade in dieser Disziplin liegt der Unterschied zu früheren Veröffentlichungen. Die alte Aggression ist noch vorhanden, muss aber nicht jede Sekunde ihre Existenz beweisen. Lediglich die vielstimmige Bearbeitung im Refrain nimmt Mansons Hauptstimme etwas von ihrer unmittelbaren Wirkung.
Der entscheidende Song steht trotzdem am Schluss. „Enantiomorph“ bezeichnet eine Form, die sich zu ihrem Spiegelbild verhält, ohne mit ihm zur Deckung gebracht werden zu können. Nach acht Liedern voller Gegner, Wunden und Abwehr endet Manson mit einer Liebeserklärung. Eine geisterhafte Sprachaufnahme, zurückgenommene Gitarren und elektronische Flächen öffnen einen fast schwerelosen Raum. Erst spät tritt eine Orgel hinzu und verleiht dem Finale sakrale Größe, ohne sofort in Kirchenbombast zu verfallen. Die gut sechs Minuten verlangen Geduld, weil der Song seine Motive nicht auf einen griffigen Refrain reduziert. Dafür beantwortet er die wichtigste Frage des Albums: Weshalb kämpft diese Figur überhaupt noch? Nicht allein aus Rache, sondern weil außerhalb des eigenen Egos etwas existiert, das den Kampf rechtfertigt. Für einen Künstler, dessen Werk häufig um Selbsterschaffung und Selbstzerstörung kreist, ist das beinahe eine radikale Pointe. Der Schluss macht Manson nicht zum geläuterten Menschenfreund. Er lässt aber eine Wärme zu, die seinen großen Gesten lange gefehlt hat.
Dass diese weichere Seite nicht in Beliebigkeit endet, liegt vor allem an Tyler Bates. Er spielt Gitarren, Bass, Keyboards und GuitarViol und denkt das Album hörbar als zusammenhängenden Klangkörper. Instrumente konkurrieren selten um Aufmerksamkeit. Eine Basslinie kann das melodische Zentrum übernehmen, während die Gitarre lediglich eine Störung setzt; an anderer Stelle tragen Keyboards den Refrain, ohne sich als Synthesizer-Spektakel aufzudrängen. Sharones Schlagzeug gibt den Songs physischen Druck und bleibt trotzdem beweglich. Carranzas Mix trennt die Schichten sauber, lässt tiefen Frequenzen Gewicht und vermeidet den vollständig plattgedrückten Klang vieler moderner Rockproduktionen. Weniger gelungen ist die Neigung, Mansons Stimme selbst dort zu vervielfachen, wo ein einzelner, brüchiger Take spannender wäre. Gerade weil der Sänger nicht mehr wie 1996 klingt, sollte die Produktion sein Alter häufiger zeigen, statt es hinter einem Chor aus Doppelgängern zu verstecken.
Als geschlossenes Album funktioniert „Chapter 2“ besser als als Sammlung potenzieller Singles. Viele Songs liegen im Midtempo, mehrere bauen ihre Refrains nach einem ähnlichen Prinzip auf, und Bates entscheidet sich auffallend oft für kontrollierte Steigerung statt abrupten Bruch. Das nimmt dem ersten Hören einige Überraschungen. Es sorgt zugleich dafür, dass die neun regulären Titel eine nachvollziehbare Bewegung bilden: von der sprachlichen Selbsterschaffung in „Unalive“ über die offene Konfrontation bis zur Zuneigung in „Enantiomorph“. Der erste Teil besaß die unmittelbareren Spitzen und den größeren Comeback-Effekt. Der zweite ist melodischer, weniger eitel und am Ende stärker in sich geschlossen. Wer Manson ausschließlich als Lieferanten lärmender Provokationen betrachtet, wird diese Verschiebung womöglich als Altersmilde abtun. Tatsächlich lernt hier ein Künstler, dessen Image jahrzehntelang von Übertreibung lebte, die Wirkung der Dosierung.
Unsere Wertung:
➤ Songwriting: 8,3 von 10 Punkten
➤ Komposition: 8,1 von 10 Punkten
➤ Musikalische Fähigkeit: 8,5 von 10 Punkten
➤ Produktion und Sounddesign: 8,6 von 10 Punkten
➤ Gesamtwertung: 8,4 von 10 Punkten
Unser Fazit:
„One Assassination Under God – Chapter 2“ hält an Marilyn Mansons vertrauter Bildwelt und seiner Mischung aus Industrial Rock, Gothic und Alternative Metal fest, klingt dabei aber weicher, melodischer und emotional durchlässiger als viele frühere Produktionen. „Front Toward Enemy“ und „Exit Wound“ liefern die erwartete Gegenwehr, während „None Of The Suns“ und „Lucifer’s Teardrop“ die überzeugende Post-Punk-Seite des Albums zeigen. Das lange „Enantiomorph“ beendet die zweiteilige Erzählung mit einer unerwartet offenen Liebeserklärung und wird dadurch zum eigentlichen Höhepunkt. Nicht jede Steigerung überrascht, manche Refrains werden zu gründlich wiederholt, und die zahlreichen Gesangsdopplungen verdecken bisweilen eine Stimme, deren hörbare Brüche viel Charakter besitzen. Trotzdem bleibt die reguläre Neun-Song-Fassung bemerkenswert geschlossen. Manson kopiert weder seine Neunzigerjahre noch versucht er, die damalige Empörung künstlich zu reanimieren. Er klingt weiterhin unverkennbar nach sich selbst – nur nicht mehr so, als müsse jede Minute beweisen, dass der Antichrist noch beißen kann.
Releaseinformationen
Interpret: Marilyn Manson
Titel: One Assassination Under God – Chapter 2
Format: Studioalbum | CD | Vinyl | Kassette | Digital
Veröffentlichung: 14. August 2026
Expanded Edition: 28. August 2026 | Digital
Umfang: 9 Titel | Expanded Edition: 10 Titel
Spielzeit: 42:58 Minuten | Expanded Edition: ca. 46 Minuten
Genre: Industrial Rock | Gothic Rock | Alternative Metal | Post-Punk
Label und Vertrieb: Nuclear Blast Records
Titelliste
1. Unalive
2. Don’t Answer The Door
3. Front Toward Enemy
4. All The Vilest Things
5. None Of The Suns
6. You Can’t Die Young (nur Expanded Edition)
7. Lucifer’s Teardrop
8. The Arsonist
9. Exit Wound
10. Enantiomorph
Mitwirkende und Produktion
Marilyn Manson – Gesang, Songwriting und Produktion
Tyler Bates – Gitarren, Bass, Keyboards, GuitarViol, Songwriting und Produktion
Gil Sharone – Schlagzeug
Robert Carranza – Aufnahme und Mix
Will Borza – Mastering
Howie Weinberg – Mastering
Über Marilyn Manson
Marilyn Manson ist das musikalische Alter Ego des 1969 in Canton, Ohio, geborenen Brian Hugh Warner. Die gleichnamige Band entstand 1989 in Florida und entwickelte sich in den Neunzigerjahren zu einem der bekanntesten Vertreter des amerikanischen Industrial und Shock Rock. Alben wie „Antichrist Superstar“, „Mechanical Animals“ und „Holy Wood“ verbanden harte Rockmusik, Glam, elektronische Produktion und eine provokante Auseinandersetzung mit Religion, Medien und amerikanischer Popkultur. Seit „The Pale Emperor“ aus dem Jahr 2015 arbeitet Manson wiederholt mit dem Komponisten und Multiinstrumentalisten Tyler Bates. „One Assassination Under God – Chapter 2“ ist das 13. Studioalbum und setzt den 2024 begonnenen Werkzyklus fort.
Mehr zu Marilyn Manson im Netz
Offizielle Website von Marilyn Manson:
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