Sweet Monsters – Too Bright Too Dark – Top-Debüt ohne Schublade (Musik) [ Crossover | Punk | Rock ]

Sweet Monsters – Too Bright Too Dark

Nach den ersten Singles schlagen die Sweet Monsters jetzt mit Ihrem ersten Full-Length-Album auf: „Too Bright Too Dark“ ist ein mitreißendes Stück Rock, in dem Punk und Funk, Indie und Alternative plus ein Schuss Metal zu einem eigenständigen Sound vermixt werden. In ihrem Heimatland Frankreich stoßen sie damit schon auf hohe Resonanz, „Miss Disappears“ zählt bereits mehr als 50.000 Views.

Sweet Monsters – Miss Disappears

Sweet Monsters sind ein Trio aus Brest: Maïlys (Gitarre/Gesang),Tony (Bass) und Valentin (Drums). Der Sound ist geprägt von Maïlys dunkler und variabler Stimme und dem besonders eingesetzten Bass, der ungewohnt oft als Lead-Instrument fungiert. Manchmal erinnert das an die frühen Jingo de Lunch. Trotz der Punk-Attitüde, die die Band versprüht, haben die Songs mehr als Hey-Ho-Lets-go zu bieten, ‚Hate‘ erreicht sogar eine Spielzeit von knapp 10 Minuten – wobei die Musik dann auch progigger wird, mit einem intensiveren, unter die Haut gehenden Ton und einem Songaufbau, der jede Sekunde rechtfertigt: Vom vorsichtig-zerbrechlichen Start nimmt der TrackFahrt auf, nimmt einen Umweg in dissonante Sphären, zieht weiter in eine (vermeintlich!) ruhige Ecke, sammelt Kraft, kehrt zum Thema zurück, klingt vorsichtig ab und aus und setzt so den furiosen Schlusspunkt eines rundum gelungenen Albums.

Sweet Monsters - Too Bright Too Dark (Cover)
Too Bright Too Dark (Cover)

Songs für die 90er Jahrgänge

Ein Album der Kontraste, aufrichtig und prägnant, „Voller Brüche der in den 90er Jahren geborenen Generation – zwischen Selbstbehauptung und Verzweiflung” So ordnet es die Band selbst ein und lotet diese Emotionen gekonnt aus. Mit Energie, Groove und dem richtigen Gefühl in den Songs. Die Band setzt auf englische Texte, womit es außerhalb von Frankreich wohl leichter ist, gehört zu werden.

Sweet Monsters 2026 (Foto: Elise Meunier)
Sweet Monsters 2026 (Foto: Elise Meunier)


Unsere Wertung

Musik: 8,5 Punkte
Variabilität und Abwechslung: 9,5 Punkte

Gesamt: 9 Punkte

Fazit

Ein starkes Debüt-Album! Es klingt reif, rotzig, roh – und dabei eines der Alben, bei denen man beim ersten Hören begeistert ist und zugleich denkt: Da habe ich noch nicht alles rausgehört, das läuft gleich noch mal.

Mehr über Sweet Monsters im Web

Sweet Monsters bei Bandcamp:
https://sweetmonsters.bandcamp.com/

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