Miss Kryptonite – Goddess A
Der Start gilt dem Namen. Kryptonit – das ist das einzige, das Superman gefährden kann und das will die Schweizer Band bei allen erreichen: Sie sollen schwach werden durch die Musik! Die „Miss“ ergibt sich durch die charismatische Stimme von Frontfrau Désirée, die ein wenig an Siouxsie Sioux (Siouxsie and the Banshees) erinnert. Ein cooler, stimmiger Ansatz, denn wenn die Alben erst einmal laufen, fällt es schwer, mittendrin aufzuhören. Nicht nur die Stimme bleibt im Ohr, auch die treibenden Drums, der druckvolle Bass sowie die kernig-psychedelischen Gitarren. Wie im ersten Song des aktuellen Album, ‚Heroin Hellacopter‘ von „Goddess A“. Der klingt so:
Die Historie von Miss Kryptonite
2017 startete die Band auf den Konzertbühnen, das Ziel hieß, musikalische Grenzen zu durchbrechen. Das gelingt Miss Kryptonite, indem sie einfach ein Unzahl an Stilen in ihren Mixer werfen und so ist es nahezu unmöglich, die Musik in eine Genre-Schublade zu stecken. Zu hören sind Alternative Rock, dazu Grunge, etwas Psychedelic Doom, eine Prise Punk und Spuren von New Wave und Goth.
Heute sind die vier Band-Mates – neben Désirée Graber gehören Andres Pfister (Gitarre), Mischa Castiglioni (Bass) und Tobias Zbinden (Drums) dazu – eine eingeschworenen Gemeinschaft, perfekt aufeinander eingespielt. Seit der Gründung hat sich die Band ein beachtliches Repertoire erarbeitet und konnte TV- und Radio-Auftritten verbuchen sowie einige Erfolge auf der Bühne einheimsen. 2021 waren sie Teil der TV-Sendungen „Sing It Your Way“ und „Switzerland Connected“
Das aktuelle Album: Goddess A
Mit „Godess A“ lieferte Miss Kryptonite 2025 ihr zweites Album ab, über die Vorjahre in aufwändiger Eigenproduktion entstanden. Die 10 Tracks spiegeln die Wandlungsfähigkeit perfekt wider und die Produktion ist erste Klasse – schon der Sound ist grandios. Jeder einzelne Song steht für sich und doch ist „Goddess A“ auch ein harmonisches Ganzes. Eher im Mid-Tempo, treiben die Songs dennoch voller Energie nach vorn, catchy Refrains – ohne cheesy zu sein – lassen den Kopf beim Hören gleich mittakten. ‚Pigs Night Out‘ hat beispielsweise einen tollen Spannungsbogen, zur zweiten Songhälfte wird noch einmal der Drive erhöht und das Schema des Songs aufgebrochen. ‚Sheep‘ zeigt, dass Background Vocals einem Song seinen Charakter geben können. ‚Interstellar Traveller‘ kommt mit einem Pop-Appeal, ist für eine reine Pop-Nummer aber angenehmerweise zu komplex aufgebaut. Der Titeltrack groovt, hier beeindruckt Frontröhre Desi besonders mit ihrem variablen Gesang von zart bis druckvoll. ‚Swipe Away‘ rockt, ‚Hate‘ liefert Epik. In ‚Scarred‘ kommen wieder komplexere Songstrukturen zum Tragen und ‚Picture‘ ist ein grandioser Schlusspunkt
Top arrangiert, perfekt produziert und auch auf Vinyl (über die Website) verfügbar: Das aktuelle MK-Abum ist ein rundum gelungenes Werk!
Unsere Wertung für „Goddess A“
Musik: 9,5 Punkte
Variabilität: 9 Punkte
Produktion: 9Punkte
Gesamt: 9,5 Punkte
Mehr zu Miss Kryptonite im Netz:
Miss Kryptonite-Website:
https://www.misskryptonite.ch/
Miss Kryptonite bei Instagram
https://www.instagram.com/miss_kryptonite_band
Miss Kryptonite bei Facebook
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Miss Kryptonite bei YouTube
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Miss Kryptonite bei Spoti
https://open.spotify.com/intl-de/artist/1gSi2PTlh4jZWSl7pBKOtK?si=dCojlWU1QLegQGtHQt2Arg
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