#Neues vom SR-#Checkpoint | Ausgabe 40 | KW 41 – 42/2023

Hier geht’s zur Playlist

1 R.T.P. – The Dream
2 Souluk – kopfüber in mein Herz
3 Jonathan S. Beddig – Cover up
4 Angelika Express – Anarchie und Zärtlichkeit
5 Hans-A-Plast – Rank Xerox
6 West Hollywood Rapture – Lipstick and high heels
7 The Cryptex – holy ground
8 Basement Prophecy – rock heaven
9 WarWolf – the apocalyptic waltz
10 Iron Maiden – the loneliness of the long distance runner

Los geht’s dieses Mal mit – uns, RT-Projekt/R.T.P. Aus der Sci-Fi-Saga „Cycle of Itheria“, das bislang als 18-Minuten-Stück veröffentlicht ist, gab es bislang nur die Single-Auskopplung „The arrival“. Nun folgen auch die drei weiteren Teile. Eben spotifyfreundlich. In der Liste läuft „The dream“ und wer will, kann weiterhin die Full-Version als Lyrics-Video auf Youtube wählen.

So, nun Souluk. Der soulige Singer/Songwriter macht Musik zum Zuhören, gerade die Texte verdienen Aufmerksamkeit, und er spendiert uns genau EINEN Song via Spotify: „Kopfüber in mein Herz“. Wem das gefällt, der muss schon mehr tun als nur streamen. Zum Beispiel kaufen über seine Website (souluk.net) oder ihn einfach live erleben: HEUTE, 8. Oktobe, ab 15:00 Uhr im Schloss Wolfsburg oder am 14.10. im Hotel Nord (und an den Locations sieht man: Souluk kommt aus der Region Braunschweig).

Allzu oft kommt Rap nicht in meine Listen. Eine Ausnahme ist in dieser Ausgabe dabei: Jonathan S. Beddig aka Jonny S und sein neuer Song „cover up“ – eine Abrechnung mit seiner alten Heimat und ein Song, in dem Jonathan sein Gefühl beschreibt, wie es ist, in zwei Deutschlands groß geworden zu sein. Übrigens beeindruckt mich immer wieder, wie viele Silben Rapper in so wenig Zeit bekommen. Versucht das mal zu rappen!

Als Köln-Fan müsste ich eine Band, die ein Album mit dem Titel „Köln ist kaputt“ eigentlich auf meinen persönlichen Index setzen. Aber irgendwie ist das ja auch Punk. Oder einfach Rock? Egal, wenn „Anarchie und Zärtlichkeit“ eine musikalische Einheit bilden, dann werde ich doch neugierig. Also bitte, lauscht dem Angelika Express. Wen das mit dem kaputten Köln stört, kann ja die anderen neun Alben der Kölner hören (oder nach Berlin gehen).

Auch Punk: Hans-A-Plast. Tja, gerade noch liefen hier „die Benjamins“, die neue Band um Hans-A-Plast-Frontfrau Annette Benjamin, und plötzlich ploppt „Rank Xerox“ als neu veröffentlichte Single auf. Klingt wie damals, kommt auch mit dem Ratten-Cover – und man weiß nicht so recht, ob es aus der Zeit gefallen ist oder gerade genau jetzt passt. Bildet Euch selbst Eure Meinung. Die Alben gibt es jedenfalls wieder als Re-Release auf CD und Vinyl, schaut mal bei Tapeterecords vorbei (also auf den Hans-A-Plast-Link gehen).

Zurück in meine braunschweiger Ecke und ein wenig Härte hinzu: Lasst mal wieder die Haare wachsen und toupieren, zieht ne Spandex-Buxe an und dann hört das Debüt-Album der West Hollywood Raptures. Mit „Lipstick and high heels“ läuft hier der Titeltrack, außerdem ist das so derb Klischee! Die Produktion rockt schön ungeschliffen, das passt genau zum RockRotz. (Spielt hier jemand Bass? Die West-Hollywood-Raptures suchen Dich dann, denn der Platz am Bass ist gerade frei!)

Auch aus Salzgitter gibt es dieses Mal einen Beitrag zur Liste – wieder etwas härter und keinen Deut ungeiler: The Cryptex hauen uns mit „Nimbus“ ein progressiv-thrashiges Album um die Ohren, bei dem es sich lohnt, es ein paar mal laufen zu lassen, um es zu verstehen. Freut mich sehr, dass diese so talentierte Band, die auch schon mit Treshold, Pain of Salvation oder Alice Cooper auf Tour waren, wieder mit neuer Kraft aktiv sind. Für den SR-Checkpoint ist „Holy ground“ ausgewählt.

Auch aus der unerschöpflichen Quelle der Metalheads Forever Rockcast Show ist wieder eine Band in den Checkpoint gekommen: Basement Prophecy. Einfach ehrlicher, erdiger Heavy Metal von Mastermind Michael Müller, der sich stets tolle Begleitmusiker sucht, vor allem für das Mikro. Neuer Song ist frisch auf dem Markt und heißt „Rock Heaven“, hier singt Vanish-Shouter Bastian Rose, am Bass zockt Hammerking Günt von Schratenau und Ivo Sahndor (Lord Vigo) haut auf die Felle.

Sehr begeistert bin ich auch vom neuen WarWolf-Album „The apocalyptic Waltz“. Darum sind die Wölfe schon wieder dabei („Spawn of hell“ ist im Zuge der Listen-Aktualisierung raus aus der Playlist), jetzt mit dem Titeltrack und Opener des Albums. Eine Blaupause für den WarWolf-Sound: Intro, stark gesungene Strophen im Wechsel mit der Leadgitarre, tolle Refrains, Soli, Outro – das hält den Bogen auch über die gesamte Songdistanz von achteinhalb Minuten.

Klassiker zum Abschluss

Schon 40 Ausgaben und noch nicht einmal waren es Iron Maiden. Doch, jetzt: Die Timeline hat mir ein paar Mal den Geburtstag von „somewhere in time“ gespült – fraglos ein großartiges Maiden-Album und davon läuft und läuft und läuft der Läufer über die lange Strecke: The Loneliness of the Long Distance Runner

Was gefällt Euch – was nicht? Wen vermisst ihr, was sollte unbedingt in die Liste? Soll EURE Musik hier laufen? Sagt’s mir mit einem Kommentar oder schreibt mich an. Wenn Euch der Mix gefällt, freu ich mich über ein Spotify-Like für die Liste „Neues vom SR-Checkpoint“.

Viel Spaß beim Hören und bis in zwei Wochen.

Euer Frank

#Spotify #Playlist #Braunschweig #neueMusik

Top Videos

Basement Prophecy: Rock Heaven

WarWolf: The Apocalyptic Waltz

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